Flughafen Zürich, Projekt Zürich 2010

Anfang 2007 startete die Flughafen Zürich AG (FZAG) das Projekt „Zürich 2010", das die EU-Kompatibilität der Passagierinfrastrukturen sicherstellen soll. Projektziele waren die Umsetzung des Schengener Abkommens am Flughafen Zürich und die Zentralisierung der Sicherheitskontrollen an einem neuen Standort vor dem Airside Center.

Seit Einführung des Schengener Grenzregimes am 12. Dezember 2008 bildet der Flughafen Zürich eine der wenigen Schengen-Aussengrenzen der Schweiz. Die damit einhergehende Trennung von Schengen- und Non Schengen-Passagieren erforderte die Anpassung und Erweiterung der bestehenden Flughafenanlagen, insbesondere die Erstellung von zusätzlichen Abfluggates. Nach einer Bauzeit von lediglich 8 Monaten fand am 24. Oktober 2008 die Inbetriebnahme der neuen Busgate B01 - B10 südlich des Terminals 2 und des neuen Grüezi B mitsamt unterirdischem Verbindungskorridor zur Einreisehalle statt. Die Schengen-Einführung geschah dagegen erst am 29. März 2009 anlässlich des Wechsels zum Sommerflugplan 2009. Zu diesem Zeitpunkt erfolgten die Inbetriebnahme der zusätzlichen Passkontrollschalter in der aufgeteilten Einreisehalle und die Eröffnung der Transferzone D für umsteigende Non Schengen-Passagiere mit längerem Aufenthalt am Flughafen Zürich.

Im Februar 2009 begann die nächste Projektphase mit dem Umbau des Docks B und dem Bau des neuen Sicherheitskontrollgebäudes an zentraler Lage zwischen den beiden Check-in 1 und 2. Mit den beiden Projekten untermauerte die FZAG ihren Anspruch, Zürich als Qualitätsflughafen weiter zu etablieren. Das neue Dock B erlaubt die flexible Abfertigung von Schengen- und Non Schengen-Flügen und ermöglicht eine optimale Auslastung der Infrastruktur. Die Zentralisierung der Sicherheitskontrollen hingegen macht den Flughafen Zürich für die Passagiere noch berechenbarer. Dank früher Kontrolle und verkürzten Wartezeiten haben die Reisenden mehr Zeit, das umfangreiche Einkaufs- und Gastronomieangebot zu nutzen. Zudem kann die FZAG mit den zentralisierten Sicherheitskontrollen die Betriebskosten optimieren.

Mit der am 1. Dezember 2011 erfolgten Inbetriebnahme des komplett erneuerten Docks B und des zentralen Sicherheitskontrollgebäudes fand das Projekt "Zürich 2010" einen erfolgreichen Abschluss.

Beta unterstützte die FZAG bei der Projektsteuerung inkl. übergeordnetes Termin- und Kostencontrolling, bei der Koordination von Bau & Betrieb, bei den Submissionsverfahren und in der Projektumsetzung.

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